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Christian Heckler Praxis Schritt für Schritt - Vojta-Therapie

 

Anwendung:

  • Neurologie:
    bei erworbenen, zentralen Paresen, Hirntraumata, MS, Parkinson, Torticollis, Ataxie, Koordinationsstörungen und Schädigungen des peripheren NS
  • Pädiatrie:
    bei zentralen Koordinationsstörungen im Säuglingsalter, Asymmetrien, Haltungsstörungen, Schiefhals, Hüftdysplasmen, Fußdeformitäten, M. Down, Spina bifida, Hydrocephalus, bei Frühgeborenen, Sprachstörungen, Mukovisciose und bei infantilen Cerebralparesen
  • Orthopädie / Chirurgie:
    bei allen Funktionsstörungen und Traumata und Schmerzsyndromen der WS, der Schlüssel- und peripheren Gelenke, insbesondere bei degenerativen WS-Syndromen, Skoliosen, Kyphosen, Haltungsdefiziten, Osteoporose, auch bei Frakturen, Weichteilverletzungen, M. Sudeck.
  • Innere Medizin:
    zur Beeinflussung der o. g. Körperfunktionen im Sinne der Wirkung.
  • Als Basistherapie bei Patienten aller Altersgruppen, vor allem hat sie einen hohen Stellenwert in der Säuglingsbehandlung und bietet eine große Chance als Frühtherapie, bevor sich abnormale Haltungs- und Bewegungsmuster als Ersatzstruktur fixieren und zur Pathologie werden. In dieser Zeit wirkt sich die Vojta-Therapie prägend auf Gehirn und damit in idealer Weise auf das entstehende Körperschema aus.

Behandlung:

Sie wird durch Auswahl verschiedener Ausgangsstellungen und durch Kombination und Variation der Auslösezonen dem Behandlungsziel und den Möglichkeiten des Patienten angepaßt (individueller Aufbau). Auch nach der Behandlung bleibt das Programm eine Zeitlang aktiv. Dadurch kann erreicht werden, daß der Patient den ganzen Tag verbesserte Haltungs- und Bewegungsmöglichkeiten hat und diese auch auf die Dauer in seine Spontanmotorik einsetzt.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie im Säuglingsalter ist ein frühzeitiger Therapiebeginn und die Bereitschaft der Eltern, mit dem Kind 3-4 mal täglich 10-20 Minuten zu arbeiten. Dazu erfolgt eine entsprechende Anleitung. Bei älteren Kindern und Jugendlichen wird die Therapie gemäß dem Behandlungsziel verändert.

Die Patienten sind aufgefordert, die Behandlung wachsam zu begleiten, den Reizdruck und die Atmung bewusst wahrzunehmen. Tägliche Eigenarbeit ist erforderlich. Sie kann u.a. bestehen im Einnehmen der Positionen mit Hinlenken auf die Auslösezonen.

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Vojta Literatur