Ziel:

Durch die Ansprache und statische Aktivität der aufrichtenden und stabilisierenden Muskulatur soll eine verbesserte Aufrichtung des Körpers und ein rationellerer Einsatz der Muskulatur für die dreidimensionale Bewegung im Raum erreicht werden. Eine verbesserte Statik zieht eine verbesserte Dynamik nach sich.

Grundlage der Brunkow-Therapie ist die Bewegungsentwicklung des Säuglings im ersten Lebensjahr, in dem er beginnt, sich durch Stützen (Stemmen) gegen die Schwerkraft aufzurichten. Die bei der Therapie eingenommenen Ausgangsstellungen orientieren sich an diesen frühkindlichen Bewegungsabläufen.

Diese Methode lässt sich mit anderen Therapiekonzepten hervorragend variieren und kombinieren und wird bei neurologischen, orthopädischen und chirurgischen Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt.